Die Vereinigten Staaten erleben Ende 2025 einen historischen Moment in der Cannabis-Politik.
US-Präsident Donald Trump hat eine Executive Order unterzeichnet, die den Zugang zu Cannabis auf Bundesebene deutlich verändert – ohne es vollständig zu legalisieren.
Was hat Trump konkret beschlossen?
Mit der Executive Order wird der US-Justizminister angewiesen, Cannabis von Schedule I auf Schedule III umzustufen:
- Entfernung aus der Kategorie der „hochgefährlichen Drogen ohne medizinischen Nutzen“
- Einordnung in Schedule III (Substanzen mit anerkanntem medizinischem Nutzen und moderatem bis niedrigem Abhängigkeitspotenzial)
Schedule III umfasst Substanzen wie:
- Schmerzmittel mit Codein
- Ketamin
- bestimmte anabole Steroide
„Das ist keine Legalisierung von Marihuana.“
Was ändert sich durch die Neueinstufung?
✅ Was künftig möglich wird
- Deutlich erleichterte medizinische und wissenschaftliche Forschung
- Anerkennung des therapeutischen Potenzials von Cannabis bei:
- chronischen Schmerzen
- Krebs
- Epilepsie und Krampfanfällen
- Veteran:innen mit dienstbedingten Verletzungen
- Steuerliche Entlastung für staatlich lizenzierte Cannabis-Unternehmen (bisher durften sie wegen Schedule I viele Kosten nicht absetzen)
❌ Was sich nicht ändert
- Cannabis bleibt auf Bundesebene illegal
- Keine bundesweite Freigabe für Freizeitkonsum
- Die Regelungen der einzelnen US-Bundesstaaten bleiben bestehen
CBD rückt ebenfalls in den Fokus
Neben der Umstufung von Cannabis ordnete Trump an:
- Gespräche mit dem US-Kongress über erweiterten Zugang zu CBD
- Entwicklung wissenschaftlicher Modelle zur Untersuchung von:
- Nutzen
- Risiken
- realen Gesundheitsauswirkungen von Cannabidiol
Ein hochrangiger Regierungsvertreter sprach von einer „pragmatischen und vernünftigen Maßnahme, um Cannabis und CBD endlich realistisch bewerten zu können“.
Warum ist dieser Schritt so bedeutend?
Seit 1971 war Cannabis in den USA als Schedule I eingestuft – gleichauf mit Heroin. Das bedeutete:
- offiziell „keinen medizinischen Nutzen“
- massive Hürden für Forschung
- starke Kriminalisierung
Gleichzeitig:
- erlauben heute die meisten US-Bundesstaaten medizinisches Cannabis
- 24 Bundesstaaten haben auch Freizeitkonsum legalisiert
- 64 % der US-Bevölkerung unterstützen laut Umfragen eine Legalisierung
Die neue Einstufung bringt das Bundesrecht näher an die Realität der Gesellschaft.
Zustimmung – aber auch Widerstand
Die Entscheidung wurde von vielen Organisationen begrüßt. Vertreter der Branche sprechen von:
- einem fundamentalen Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit Cannabis
- neuen Chancen für Forschung, Arbeitsplätze und Investitionen
Gleichzeitig formierte sich Widerstand:
- mehrere republikanische Senatoren warnten vor:
- gesundheitlichen Risiken
- verminderter Konzentration
- einer „Normalisierung“ des Konsums
- Kritiker argumentieren, es gebe nicht genügend wissenschaftliche Belege
Fazit 🧾
- Donald Trump hat Cannabis neu klassifiziert, nicht legalisiert
- Die Umstufung ist ein Meilenstein der US-Drogenpolitik
- Forschung, Medizin und regulierte Unternehmen profitieren
- Die Entscheidung könnte langfristig globale Auswirkungen haben
Schlussgedanke
Was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, wird Realität: Selbst auf Bundesebene erkennen die USA an, dass Cannabis medizinisch relevant ist.
Wir bei Cali Farms beobachten internationale Entwicklungen genau – sachlich, transparent und ohne Hype.
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